Altmorschen

Altmorschen ist der älteste und mit seiner Größe von 1430 Einwohnern auch der größte Ort der sieben Ortsteile. Er ist Sitz der Gemeindeverwaltung der Großgemeinde. Mit seiner urkundlichen Ersterwähnung im Zusammenhang mit der ebenfalls ersten geschichtlichen Nennung des Klosters Haydau im Jahre 1235 blickt Altmorschen auf eine mehr als 750-jährige Vergangenheit zurück. In den vergangenen 20 Jahren hat die Gemeinde Morschen mit viel Engagement und erheblichem Einsatz von Fördergeldern dazu beigetragen, ein historisches Kleinod vor weiterem Verfall zu bewahren und es als einen ganz großen heimatgeschichtlichen Schatz wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen: Kloster Haydau. Neben vielen kleineren Veranstaltungen, die sich hier mittlerweile Jahr für Jahr ereignen, sind vor allem die kulturellen Aktivitäten des Fördervereins Kloster Haydau zu nennen, die dem Kloster und der Klosteranlage mittlerweile zu einem Prädikat unter Kennern verholfen haben. Dass sich Geschichte und Gegenwart nicht ausschließen müssen, ist in Altmorschen deutlich zu erkennen. 2012 entstand im Bereich des historischen Domänenhofes das Seminarzentrum des weltweit auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung tätigen Unternehmens B.Braun Melsungen. Auch ein 4-Sterne-Tagungshotel, das allen Gästen der Gemeinde Morschen zur Verfügung steht, ist hier entstanden und lädt mit seinen 136 Zimmern mit SPA- und Wellnessbereich zum Verweilen ein.

Binsförth

Direkt am Fuldaufer, aber dennoch hochwassergeschützt liegt der kleine Ortsteil Binsförth. Die Namensgebung stammt von der die Fulda an dieser Stelle befindlichen Furt. Weithin sichtbar zeugt das Rittergut Binsförth von einer wechselvollen, nicht immer friedlichen Geschichte dieses Ortsteils. 2011 wurde die Fuldabrücke des 262 Einwohner zählenden Dorfes erneuert und eingeweiht Eine Attraktion der besonderen Art hält Binsförth insbesondere für Radfahrer parat: Hier gibt es die „Fulda-Seilbahn“. Mit ihr können sich bis zu vier Personen in einem offenen Stahlkorb per Muskelkraft von einem Ufer der Fulda zum anderen bewegen.

Ein Spaß für die ganze Familie!

Eubach

Im mit nur 161 Einwohnern kleinsten Ort Morschens wird Gemeinschaftssinn ganz groß geschrieben: Ob es bei der Durchführung von Dorffesten oder einem der vielfältigen Aktionstage ist, stets stehen Ziele an, die die gesamte Dorfgemeinschaft erreichen will. So konnte in 2011, mit Hilfe von Fördermitteln und dem unermüdlichen Einsatz der Dorfgemeinschaft, direkt neben dem Eubachfluss, der dem Ort seinen Namen gab, das Feuerwehrgerätehaus ausgebaut werden und dient nun auch als Dorfgemeinschaftshaus. Das Erscheinungsbild des Ortsteils Eubach wird durch seine auf einer Anhöhe gelegenen Dorfkirche geprägt. Ein idyllisches Bild, das man unbedingt selbst gesehen haben sollte.

Heina

„Es gibt in Morschen nichts höheres, als ein Bürger in Heina zu sein“, so könnte man liebevoll die exklusive Höhenlage des kleinen Ortsteils Heina der Gemeinde Morschen beschreiben. 224 Einwohner wohnen hier in waldreicher dörflich-charmanter Atmosphäre. Der Blick von Heina ins schöne Fuldatal reicht bei gutem Wetter bis ins Stölzinger Gebirge und über Rotenburg hinaus. Das nordhessische Mittelgebirge zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Ein Erlebnis für Wanderer und Naturfreunde. Wer sich dann stärken möchte, wird in der kleinen, aber feinen Dorfgaststätte willkommen geheißen. Wer nun gar nicht mehr gehen möchte, darf auch gern für immer bleiben und kann sich einen der günstigen Bauplätze in Heina sichern.

Konnefeld

An der Grenze zum Nachbarkreis Hersfeld-Rotenburg präsentiert sich der über 800 Jahre alte Ortsteil Konnefeld. 1195 erstmals als „Cunnefelt“ urkundlich erwähnt, beeindruckt das Fachwerkdorf durch seine exponierte Lage im Fuldatal. Eine sehr aktive Vereinsgemeinschaft zeichnet sich verantwortlich für bürgerschaftliches ehrenamtliches Wirken zum Wohle des eigenen Ortsteils. Ein alter Gipssee, von dem aus man einen herrlichen Blick auf das Fuldatal genießen kann, lädt nicht nur die 370 Einwohner zum Verweilen ein. In 2010 wurde Konnefeld in das Hessische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen.        

Die Konnefelder erfreuen sich derzeit über das neu umgebaute und sanierte Dorfgemeinschaftshaus.

Neumorschen

Der zweitgrößte Ortsteil der Großgemeinde Morschen mit 694 Einwohnern liegt am Fuldatal, dem Ortsteil Altmorschen gegenüber. Urkundlich erstmals im Jahr 1259 erwähnt, besaß Neumorschen schon recht früh die Marktrechte, die in der Nachkriegszeit ihren Ausdruck in den immer wieder stattfindenden Kram- und Viehmärkten fanden. Neben den Marktrechten war in Neumorschen auch die Gerichtsbarkeit im Fuldatal angesiedelt, und demzufolge ist im alten Neumorschener Gemeindewappen das Lilienzepter als Symbol der Gerichtsbarkeit enthalten. Ein Symbol, welches auch in das spätere Wappen der Großgemeinde Morschen übernommen wurde. Die historisch bedeutsame Marktstraße hat eine wunderbare Straßenführung mit teilweise offen verlaufender Wasser-Rinne und fügt sich harmonisch in die vorhandene Bebauung der sehr gut erhaltenen Fachwerkhäuser ein. Die im Jahr 2008 sanierte Jacobi-Kirche und das liebevoll von der Dorfgemeinschaft gestaltete Umfeld sind einen Besuch wert. Den Schlüssel zur Kirche kann man sich im Pfarramt holen.

Wichte

Der 245 Einwohner starke Ortsteil Wichte an den Ausläufern vom Knüllgebirge ins Fuldatal eng eingeschnitten gelegen, steht in der Gemeinde Morschen für Fremdenverkehr. Der dort ansässige sehr rege Heimatverein führt für alle in Morschen abgestiegenen Gäste neben Ausflügen in die nähere Umgebung auch die weit über die Grenzen der Gemeinde Morschen hinweg bekannten Floßfahrten mit der „Fuldanixe“ von Morschen nach Melsungen durch. Nach anstrengenden Tagestouren stärken sich Einheimische und Gäste gemeinsam beim traditionellen Speckkuchen-Essen auf dem hervorragend sanierten Dorfplatz oder in der örtlichen Gastronomie. Ungewöhnlich für Nordhessen, aber in Wichte mittlerweile traditionell, wird unter großer Beteiligung der Dorfgemeinschaft im Mai im Rahmen eines zweitägigen Festes der Maibaum aufgestellt.

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